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11.03.2011

„Weltwassertag ist gute Sache“

Am 22. März wird, wie jedes Jahr, der Weltwassertag begangen. Diese Aufmerksamkeit für unser wichtigstes Lebensmittel sei eine gute Sache, sagt Stephan Pröschold, Sprecher des Initiativkreises Stadtwerke Nordbayern im VBEW e. V. „Wasser ist durch nichts zu ersetzen und bedarf deshalb des besonderen Schutzes.“ Nur so sei die Sauberkeit der wertvollen Ressource auch für kommende Generationen zu sichern.

Die Wasserversorger unter den rund 20 Initiativkreis-Mitgliedern, lokalen und regionalen Energieversorgern, setzen daher beim Wasser aufs Prinzip Vorsorge. Weil Grundwasser ein langes Gedächtnis habe, sei es für eine langfristig hervorragende Qualität entscheidend, „die Einträge zu minimieren“, betont Pröschold. Außerdem werde die Technik der Trinkwasserversorgung und der Abwasserentsorgung stets auf dem neuesten Stand gehalten.
Der von den Vereinten Nationen ins Leben gerufene Weltwassertag steht 2011 unter dem Motto „Wasser für Städte“. Thematisiert werden vor allem die Probleme in Schwellen- und Entwicklungsländern. Deutschland ist im Vergleich mit vielen anderen Regionen der Erde sehr wasserreich, „doch auch bei uns ist ein bewusster Umgang mit den Wasserreserven sinnvoll“, sagt Pröschold.

Die Idee für einen Weltwassertag entstand bei der Weltkonferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro 1992. Seitdem wird für jeden 22. März ein anderer Schwerpunkt gewählt. Zudem wurden die Jahre 2005 bis 2015 als internationale Aktionsdekade „Wasser für das Leben“ ausgerufen. Für Pröschold keineswegs zu viel Aktivität, denn eine intensive Auseinandersetzung mit der Wasserversorgung sei zu begrüßen.


Regenwasser ist nicht gleich Trinkwasser
In unseren Breiten fällt zwar jede Menge Regen, aber das Nass vom Himmel lässt sich unbehandelt nicht trinken. Zudem fließt ein großer Teil davon über die Kanalisation oder über die Flüsse ins Meer. Nur ein Teil gelangt durch Versickern im Boden ins Grundwasser, aus dem wiederum der größte Teil unseres Trinkwassers gewonnen wird.
Wie das beschaffen sein muss, hat der Gesetzgeber in der Trinkwasserverordnung festgelegt. Darin werden Obergrenzen für die Konzentrationen zahlreicher Stoffe angegeben, die an keiner Stelle der Wasserversorgungsnetze überschritten werden dürfen. Im Einzelnen geht es zum einen um Substanzen, die potenziell gesundheitsgefährdend sind. Zum anderen sind auch solche relevant, die den Geschmack des Wassers negativ verändern, das Wasser eintrüben oder zu Korrosion der Leitungen führen.


Regelmäßige unabhängige Kontrolle
Die ständige Verschärfung der Trinkwasserverordnung hält Pröschold für richtig. Deutschland sei in dieser Beziehung weltweit vorbildlich, was auch für die Kontrolle des Trinkwassers gelte. Die Initiativkreismitglieder lassen diese wie alle Wasserversorger von unabhängigen Laboren erledigen – oftmals häufiger, als gesetzlich vorgeschrieben. Und einige Werke unterstützen Landwirte mit Flächen in Wasserschutzgebieten bei einer Wirtschaftsweise, die das Grundwasser besonders schont.
Im Bereich der Netze wird regelmäßig investiert – zum Beispiel in die Sanierung von Leitungen und Tiefbrunnen sowie den Bau oder die Modernisierung von Druckerhöhungsanlagen, Hochbehältern und Wasserwerken. Manche Werke kaufen zudem Waldflächen auf, um diese im Sinne maximalen Trinkwasserschutzes zu bewirtschaften.


Beratung der Kunden
Zum Wasserschutz gehört für die Initiativkreis-Mitglieder die intensive Unterstützung der Kunden. Viele Unternehmen beraten individuell, verleihen kostenlos Wasserverbrauchsmessgeräte und geben auf ihren Homepages Hinweise. Pröschold: „Da geht es primär um den sorgsamen Umgang mit Wasser. Schon ein Verzicht aufs Entsorgen von Essensresten über die Toilette und das richtige Dosieren von Waschmitteln können dazu beitragen, unser Wasser zu schützen.“


21. März 2011

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