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10.12.2015

Mehr Geld für energetische Sanierung

Stadtwerke der Region empfehlen Nutzung von staatlicher Förderung

Wie viel Energie man zum Heizen benötigt, ist heute ein entscheidendes Kriterium bei der Beurteilung von Häusern. Altbauten gehen aber leider oft verschwenderisch mit Wärme um, was Geldbeutel, Umwelt und Klima belastet. Hausbesitzer sollten deshalb überlegen, ob sich eine energetische Sanierung lohnt – und dabei die kürzlich verbesserten staatlichen Förderkonditionen einbeziehen, rät der Initiativkreis Stadtwerke Nordbayern.


„Vor allem die Erhöhung des Tilgungszuschusses ist ein großer Anreiz“, so Hans-Jürgen Heinz, Energieberater der Stadtwerke Bayreuth, die Mitglied des Initiativkreises Stadtwerke Nordbayern sind. Dieser beträgt nun 7,5 Prozent und ist Teil der Kreditvariante des KfW-Programms „Energieeffizient sanieren“. Gewährt wird er für umgesetzte Einzelmaßnahmen, wobei die Obergrenze bei 3.750 Euro pro Wohneinheit liegt.

Für die Sanierung zu einem KfW-Effizienzhaus gibt es nun 100.000 Euro zinsgünstigen Kredit statt zuvor 75.000 Euro und hier wurde der Tilgungszuschuss um 5 Prozent erhöht. Wie hoch er im Einzelfall ist, hängt vom erzielten energetischen Standard ab. Je besser dieser ist, desto mehr Geld schenkt einem die KfW – beispielsweise bis zu 27.500 Euro pro Wohneinheit beim KfW-Effizienzhaus 55.

Als Alternative zu Krediten zahlt die KfW Zuschüsse für die energetische Sanierung eines Ein- oder Zweifamilienhauses oder einer Eigentumswohnung. Diese wurden um 5 Prozent erhöht und so beträgt die Summe nun beispielsweise 30 Prozent der förderfähigen Investitionskosten, wenn damit ein KfW-Effizienzhaus 55 erreicht wird. Einzelmaßnahmen werden wie schon zuvor mit 10 Prozent und maximal 5.000 Euro pro Wohneinheit bezuschusst.

Exakte Planung mit Fachmann wichtig

Welche Maßnahmen man ergreife, hänge natürlich vom vorhandenen Budget ab, sagt Heinz. Man sollte aber in jedem Fall auch die Amortisationszeit beachten. „Wer genau kalkuliert, der wird sehr häufig feststellen, dass sich der Einbau einer neuen Heizung am schnellsten rechnet. Mit einem Brennwertgerät sind Einsparungen beim Energieverbrauch von bis zu 30 Prozent möglich.“

Wie Heinz rät auch Klaus Wagner, Energieberater von den Stadtwerken Bamberg, bei jeder energetischen Sanierung zur Einschaltung eines Gebäudeenergieberaters: „Das sollte immer der erste Schritt sein. So ein Experte kann für jeden Einzelfall beurteilen, was sich wie schnell amortisiert.“ Zudem weist der Fachmann auf mögliche Probleme wie Schimmel nach dem Einbau sehr gut isolierender Fenster hin. Und: Die Beratungsleistungen werden von der KfW und vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gefördert.

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