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11.03.2011

„Konjunkturprogramm“ für die Region

Über 110 Millionen Euro für die Region! Diese Summe wollen die 20 Mitglieder des Initiativkreises Stadtwerke Nordbayern im VBEW e. V. und deren Unternehmensverbünde in diesem Jahr voraussichtlich investieren. Fließen werden die Gelder vorwiegend in die Modernisierung der Energie- und Wasserversorgung, aber auch in innovative Projekte. Durch die Vergabe von Aufträgen an lokale Firmen profitiert davon auch die Wirtschaft in der Region.

Strom ist gleich Strom und Gas gleich Gas? Ja und nein. Physikalisch beziehungsweise chemisch betrachtet gibt es sicher keine Unterschiede zwischen den verschiedenen Angeboten, „aber für den Verbraucher zählen heute auch Dinge wie das Engagement eines Versorgers vor Ort“, glaubt Stephan Pröschold, Sprecher des Initiativkreises Stadtwerke Nordbayern.

Genau diesen Einsatz zeigen laut Pröschold die lokalen und regionalen Energieversorger, die sich zum Initiativkreis zusammengeschlossen haben. Das spiegele sich zum Beispiel in den Investitionen, die fast hundertprozentig den Bürgerinnen und Bürgern hier in Nordbayern zugutekommen. „Wir verbessern unter anderem die Infrastruktur und erhöhen die Versorgungssicherheit – und damit die Lebensqualität und die Attraktivität als Wirtschaftsstandort.“


Modernisierung der Technik
Konkret sollen 2011 unter anderem neue Gebiete für den vergleichsweise umwelt- und klimaschonenden Energieträger Erdgas erschlossen sowie vorhandene Leitungen und Anlagen teilweise saniert werden. Technisch auf den neuesten Stand gebracht oder instand gesetzt werden auch Anlagen der Strom- und Wasserversorgung. Pröschold: „Insbesondere beim Trinkwasser verschärft der Gesetzgeber im Interesse der Verbraucher ständig die Anforderungen und dem tragen wir selbstverständlich Rechnung.“

Entsprechend der großen Bandbreite ihrer Angebote stehen zudem bei vielen Stadtwerken Ausgaben in anderen Bereichen auf dem Programm. Da geht es zum Beispiel um neue Software für die Datenverarbeitung, die Sanierung eines Hallenbads und einer Kläranlage, die Installation von Photovoltaikanlagen und von Ladesäulen für Elektroautos, den Ausbau des Breitband-Internets sowie den Bau von Blockheizkraftwerken, die mit hohem Wirkungsgrad Strom und Wärme erzeugen.

Bei der Umsetzung dieser Vielzahl an Projekten fallen eine Menge Aufträge an, die nur spezialisierte Firmen umsetzen können. Von Tiefbau- bis zu IT-Unternehmen werden dabei, sofern sachlich und gesetzlich möglich, Betriebe aus der Region als Partner gewählt. Das habe viele Vorteile, betont Pröschold. „Die Wege sind kurz, wir helfen bei der Sicherung von Arbeitsplätzen und die Wertschöpfung wird vor Ort realisiert.“


Stadtwerke als Arbeitgeber und Ausbilder
Bei den Initiativkreis-Mitgliedern und deren Unternehmensverbünden sind derzeit über 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Dazu kommen über 100 Auszubildende und für den Herbst 2011 ist in vielen Unternehmen die Neueinstellung von weiteren Azubis geplant. Mit ihren qualifizierten Arbeits- und Ausbildungsplätzen böten die Initiativkreis-Unternehmen vielen Menschen die Chance, in ihrer Heimat zu arbeiten beziehungsweise zu lernen, so Pröschold.


09. März 2011

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